Die Streetwork des Neuen Landes besteht aus unterschiedlichen Elementen, die sich wie in einem Mosaik aneinanderfügen, ergänzen und schließlich das Gesamtbild ergeben.
Statistisch gesehen waren wir im Jahr 2011 8.062 Stunden in der Drogenszene anwesend.
Geschichtlich gesehen war die Streetwork der erste Arbeitsbereich des Neuen Landes. Damals gingen die engagierten Mitarbeiter der Teestube mit Brötchen, Getränken und einem von der Liebe Gottes erfüllten Herz zu den Plätzen, wo sich die Drogenabhängigen aufhielten.

Vieles ist im Neuen Land seither gewachsen.

Das eigentliche Anliegen, die oft hoffnungs- und perspektivlosen Leute auf der Drogenszene zu erreichen, ist genau gleich geblieben:
Weil wir so viel Hoffnung für „Unsere Leute“ haben, wollen und können wir nicht warten, bis sie von selbst zu uns kommen. Wir gehen zu ihnen. Wir wollen Kontakte herstellen und Beziehungen bauen. Inmitten eines düsteren und hektischen Szenealltags. Dort, wo die Menschen anscheinend oft vergessen haben, dass es eine Welt außerhalb der Drogenszene gibt. Wir wissen: „Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle!“

Natürlich ist nicht jeder gleich begeistert und motiviert, den Ausstieg aus seiner Sucht zu wagen. Es bedarf manchmal eines langen Atems. Nicht selten kennen wir Menschen jahrelang bis sie schließlich ihrer Sehnsucht nach LEBEN so viel Raum geben, um eine weitere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Andere wiederum scheinen nur auf uns gewartet zu haben und nehmen das Angebot bereitwillig an. Wie damals bei Jesus.
Wir versuchen so regelmäßig wie möglich hinaus zu gehen und einzuladen. Dabei ist uns bewusst, dass wir als Christen nicht zum Erfolg, sondern zum Dienen berufen sind. Das hilft, zu akzeptieren, dass Menschen oft nicht das wollen, was wir uns für sie wünschen. Und trotzdem erleben wir, wie Menschen offen und neugierig werden und schließlich den Weg aus der Sucht finden und sich auf Gott einlassen. Darüber freuen wir uns natürlich riesig!

Die Einsätze auf der Straße sind dabei recht unterschiedlich: alt
- Klassischer Einsatz: In der Regel gehen mindestens zwei Mitarbeiter zu einem bestimmten Szeneplatz, um bekannte Leute (Drogenabhängige) zu treffen und noch unbekannte kennen zu lernen.

- Straßenstrich: Im Neuen Land gibt es ein spezielles Team von ca. 10 Frauen. Davon gehen jeweils zwei Frauen regelmäßig wöchentlich zum Straßenstrich, um drogenabhängige Prostituierte aufzusuchen und zu motivieren. Diese Arbeit ist besonders herausfordernd, da die drogenabhängigen Frauen dort nur schwer zu erreichen sind.

- Russische Szene:
Russischsprachige Mitarbeiter gehen in kleinen Teams los, um speziell ihre Landsleute zu erreichen. Mehr dazu auch unter der Rubrik "Angebot für Russischsprachige".

- Minishuttle: Hier nutzen wir einen umgebauten Fahrradanhänger zum Transport von Kaffee, Tee und Keksen, um die Drogenabhängigen auf eine Tasse Tee oder Kaffee einladen zu können. Außerdem werden wir auf diese Weise leicht von den Leuten erkannt und können so auch angesprochen werden.

Die meisten unserer Streetwork-Mitarbeiter sind ehrenamtlich dabei und investieren ihre Freizeit für solche Einsätze. Man braucht bei uns keine spezielle Ausbildung, um mitarbeiten zu können. Entscheidend ist die Liebe Gottes, die das Leben der Mitarbeiter prägt und gleichzeitig für diesen Dienst befähigt.
Grundsätze der Straßenarbeit könnte man vielleicht wie folgt zusammenfassen:
- Verständnis und nicht: Verurteilung
- Barmherzigkeit und nicht: Gleichgültigkeit
- Mitleiden und nicht: den „perfekten Ratschlag“ parat haben
- Motivierend, ressourcenorientiert und einladend zu sein



Verantwortliche und Kontaktpersonen der einzelnen Teams:


Klassische Einsätze:
Reinhard Grammlich
Email (bitte auf den Namen klicken):  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 0511/ 999 26 99

Straßenstrich:
Christel Brentrup 
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fon: 0511 / 62 88 72

Russische Arbeit:
Alexander Fitz 
Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 0511 / 122 63 66

Minishuttle:

Nicole Weißflog
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 0511 388 12 31

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