4Auch dieses Jahr gab es während der Woche mehrere Einsätze, die gezielt alkohol- und drogenkonsumierende Jugendliche in der Innenstadt aufsuchte.
Höhepunkt war u.a. ein Grillfest am Freitagabend am Bauwagen für Jugendliche. Wir sind immer wieder überrascht, wie viele Jugendliche ihre Nöte uns anvertrauen, für sich beten lassen und offen für das Evangelium sind.
Alisha Giebel schreibt dazu: „Gegen 23 Uhr füllten sich die Plätze so, dass wir mit zwei Biertischgarnituren nachrüsten mussten. Denn das Team hatte gute Arbeit geleistet: Vom Opernplatz aus musste unser Bulli als Shuttle dienen, um den ersten Schwung zum Bauwagen zu bringen, ein weiterer Trupp folgte zusammen mit den Mitarbeitern zu Fuß. Die restlichen Einladungen tätigten die Jugendlichen selbst, indem manche ihre Freunde anriefen, um ihnen den Weg zu unserem Bauwagen zu erklären. Am Ende zählten wir über den Abend verteilt ca.40 Gäste (im vergangenen Jahr waren es höchstens 20 :-) ).
Salate und Würstchen wurden fröhlich verzehrt, dank Kicker, Musik und guter Gespräche herrschte eine ausgelassene Atmosphäre. Wir freuten uns, dass die Jugendlichen zum Großteil von sich aus ohne unsere Hinweise auf Alkohol am Gelände verzichteten. Viele gute Gespräche und manche Gebete kamen zu Stande, gleichzeitig wurde aber auch die tiefgreifende Not deutlich, in der viele Jugendliche feststecken. So manche Teens, die wir im letzten Jahr am Bauwagen zu Gast hatten, sahen müder und mitgenommener aus. Drogenkonsum war bei fast jedem Thema. Manche hatten den Konsum bestimmter Substanzen eingestellt, doch Alkohol und Cannabis bleiben bei den meisten alltägliche Begleiter.
Trotz eines erfüllten und gesegneten Abends mit weitaus mehr guten Begegnungen als wir vermutet hatten, blicken wir mit Sorge auf diese junge Personengruppe. Sucht, Depression, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung, Selbstverletzung, u.v.m. machen für viele das aktive Bauen an einer gesunden Zukunft fast unmöglich.
Wir wünschen uns, dass wir in der kommenden Zeit weiter an dem bauen können, was bereits entstehen durfte. Denn der Grillabend war für uns auch ein Lohn der vergangenen Monate, in denen wir uns auf den Weg gemacht haben, die Herzen der jungen Menschen zu suchen und zu verstehen. Wenn du Lust hast, uns dabei zu unterstützen, sei es praktisch oder durch Gebet, dann melde dich bei Alisha Giebel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir haben eine Gebetsmail, die wir monatlich versuchen rauszuschicken. Wenn du in den Verteiler möchtest, dann sag gern Bescheid. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns in dieser Woche so beschenkt hat. Er liebt diese Teens & Twens und hat auch für sie Zukunft und Hoffnung im Sinn. Diese Botschaft wollen wir ihnen nicht vorenthalten.“