Die Therapiezeiten sind in den letzten Jahren immer kürzer geworden.

Die Zeiten der Abhängigkeit haben sich durch Zeiten der Substitution und Heroinvergabe jedoch verlängert. Nicht selten blicken Drogenabhängige auf 20-jährige Zeiten der Sucht und langjährige Freiheitsstrafen zurück. Oft ist es ratsam, zur Festigung und Stabilisierung der neu erworbenen Drogenfreiheit eine Zeit der Nachsorge an die Therapie anzuschließen.

Durch die individuelle Zeit der Nachsorge kann die Stabilität für ein dauerhaftes suchtfreies Leben entscheidend gesteigert werden. Das gemeinschaftliche Konzept, das in der Nachsorge fortgeführt wird, unterscheidet das Neue Land von anderen Einrichtungen.

Nachsorge ist möglich, sofern die Motivation gegeben ist und Plätze verfügbar sind. Die Nachsorge kann am Ende der Therapie von dem Gast beantragt werden.

Nachsorgeplätze halten wir in Schorborn, Amelith und Hannover vor. Sie beinhalten eine Art des betreuten Wohnens in einem unserer Häuser und ein angemessenes Integriertsein in die Gemeinschaft des Neuen Landes. Eine Tagesstruktur erleichtert den Weg in ein Arbeits- und Beschäftigungsverhältnis außerhalb des Neuen Landes. Gruppen- und Einzelgespräche gehören dazu.alt

Wir bemühen uns, niemanden nach der Therapie zu entlassen, der seinen Weg noch nicht gefunden hat.

Zur Nachsorge können wir  ehemals Drogen- und Medienabhängige aufnehmen, die eine Therapie in einem unserer Häuser abgeschlossen haben.


Die Nachsorgearbeit wird bislang ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert.

Ausblick Nachsorge Haus der Hoffnung:
altDer Osttrakt im Erdgeschoss ist immer noch nicht ausgebaut. Bislang stehen 12 Plätze für die Nachsorge zur Verfügung. Es ist unser Ziel, dass in den nächsten Jahren der restliche Ausbau fertig gestellt wird und weitere Nachsorgeplätze hinzu kommen.


Bei Interesse oder weiteren Fragen können Sie gerne unsere Emailberatung nutzen oder Kontakt über die Drogenberatung zu uns aufnehmen.