30 Jahre arbeiteten wir als Neues Land (2002) und dienten Gott, in dem wir drogenabhängigen Menschen Hilfe und Beistand gaben. Es war uns eine Freude, in der Arbeit zu stehen und Gott segnete unsere Arbeit.

Die Folge war, dass wir räumlich aus allen Nähten platzten und dringend Raumbedarf für weitere Entwicklungen brauchten. Aufmerksam auf unsere Raumnot wurden wir durch ein kostenfreies Angebot der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hannover zur Nutzung von Räumlichkeiten in einem ihrer Häuser. Wir merkten nach anfänglicher Vorsicht, dass das ein Angebot Gottes war und gingen auf das Angebot ein. Wir entwickelten Konzepte und suchten Mitarbeiter. Es entwickelte sich für unser Erkennen gottgegeben und wir planten die Eröffnung der neuen Räumlichkeit. Doch dann kam zu unserer großen Überraschung die Rücknahme des Angebotes seitens der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Wir verstanden die Welt nicht. Was blieb uns anderes übrig, als das Vorhaben Gott zurück zu geben? Das taten wir.

Die Folge war, dass wir nun anderweitig Ausschau nach Räumlichkeiten hielten. Dabei bekamen wir mehrere Hinweise für das Haus in Ahlem. Es war total spannend. Das Haus mit seiner Ausstrahlung und Historie faszinierte uns von Anfang an, doch es war für uns mit 650.000 Euro unerschwinglich.

Innerlich hatten wir das Haus wieder losgelassen, als etwa ein Jahr später der erneute Hinweis auf das Haus kam mit der Tatsache, dass es zu seiner 3. Versteigerung anstand. Dann musste alles sehr schnell gehen. Gott gab uns unübersehbare Zeichen seiner Führung. Als Verein fanden wir nach intensiver Prüfung vor Gott ein einmütiges Ja (100%) zu dem Ankauf des Hauses in der Versteigerung. Es war ein totaler Glaubensschritt. Der herausforderndste Schritt, den wir bis dahin getan hatten. Wir wussten, das Neue Land wird dann nicht mehr dasselbe sein, das es vorher war. Es kommt ganz viel Neues und eine große Erweiterung der Arbeit auf uns zu.

In der Versteigerung am 10. September 2003 ersteigerten wir für 130.000 Euro das Gebäude inkl. Grundstück (ca. 3.000 qm).

altBereits die erste Phase der Entwicklung war voller Wunder. Zuallererst einmal in der Mitarbeiterberufung. Mit Matthias Düsterhöft und Gregor Geiges berief Gott zwei verantwortungsvolle und kompetente  ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich ganz auf das neue Projekt einließen und es zu ihrem machten. Dafür können wir Gott nie genug danken. Weitere Mitarbeiterberufungen folgten. In David Pienkny zeigte sich der erste vollzeitliche Mitarbeiter für Ahlem. In seiner Person vereinigte sich alles, was nötig war: David ist Prediger, Zimmermann und Sozialarbeiter. Und er spricht russisch. Die Russischkenntnisse wurden notwendig, als Gott uns eine ganze Truppe russischer Juden schickte, die uns bis heute beim Aufbau des Hauses hilft. Der Mitarbeiter, der für die vorgesehene Arbeit in dem Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft berufen war, studierte Sozialarbeit und konnte nach Fertigstellung der ersten Wohnung im Haus der Hoffnung einziehen und Teile seiner Berufung hier umsetzen. Er war seiner Berufung treu geblieben. In Jens Lundberg erfuhr das Haus seine nötige Verstärkung im gemeinsamen Leben. Das Haus wurde lebendig und es füllte sich mit Leben. Mit jedem Jahr mehr.

altZu den Tagen offenen Tür in der Gedenkstättte Ahlem mit der Floristikausstellung der Justus-Liebig-Schule in Ahlem (am letzten Wochenende vor den Sommerfereien) bieten wir zur Zeit im Haus der Hoffnung besondere Führungen an und haben das Cafe Jerusalem länger geöffnet.
Das "Haus der Hoffnung" ist ein Haus der Hoffnung geworden! Es wird weitere Facetten der Hoffnung aufnehmen im Sinne des Wohnprojekts, dass Menschen hier Heimat und ein Zuhause finden, im Sinne der Begegnungen in dem zukünftigen "Café Jerusalem", im Sinne der Beratungsarbeit von "Return" und im Erleben vieler Veranstaltungen, Feiern und Seminaren und durch den "Raum der Stille".

altWir sind den Weg nach Ahlem gegangen und gehen ihn weiter. Er hält uns in Spannung und Bewegung. In großer Vorfreude blicken wir auf alles, was dort wachsen und blühen wird. Und das Schöne ist, dass der Weg von so vielen Menschen aus unserem Umfeld mitgegangen wird. Und unser Gott geht uns voraus. Er ist in allem immer schon da. Jemand sagte: "Jesus ist alles in Ahlem".

Gott hat sich mit uns und für uns mit dem Projekt Ahlem etwas ganz Großartiges ausgedacht! Wir können nur staunen!

Näheres und Ausführlicheres zu unserem Weg nach Ahlem können Sie hier downloaden (ca. 3 MB):

So ist Gott! Unsere Führungsgeschichte nach Ahlem.

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